Berlin braucht seine Kaufhäuser

Christian Gräff, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin
Christian Gräff, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin

++ CDU-Fraktion fordert runden Tisch und einen schnellen Rettungsplan

Aktuelle Sanierungspläne der Kaufhof/Karstadt-Gruppe sind beunruhigend. Wenn bis zu 80 der 170 Kaufhäuser schließen sollen, sind dadurch tausende von Arbeitsplätzen und die Anziehungspunkte zahlreicher Einkaufsstraßen in Gefahr. Senat und Handelsverband müssen jetzt mit Hochdruck einen Rettungsplan ausarbeiten.

Christian Gräff, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin, erklärt:

„Aktuelle Sanierungspläne der Kaufhof/Karstadt-Gruppe sind beunruhigend. Wenn bis zu 80 der 170 Kaufhäuser schließen sollen, sind dadurch tausende von Arbeitsplätzen und die Anziehungspunkte zahlreicher Einkaufsstraßen in Gefahr. Senat und Handelsverband müssen jetzt mit Hochdruck einen Rettungsplan ausarbeiten.

Berlin ist wie kaum eine andere deutsche Stadt mit der Warenhaus-Tradition verbunden. In vielen Kiezen sind sie ein unerlässlicher Bestandteil der Nahversorgung. Daher müssen wir uns um ihren Erhalt in der Wirtschaftskrise nach Corona besonders bemühen.

Wir schlagen vor, dass Wirtschaftssenatorin Pop und ihre Stadtentwicklungskollegin Lompscher Vertreter des Einzelhandels aller größerer Einkaufsstraßen zu einem runden Tisch einladen. Es geht darum auszuloten, was Politik tun kann, um die Warenhaus-Standorte und so viele Arbeitsplätze wie möglich zu sichern. Es stehen zahlreiche Existenzen auf dem Spiel und  die Attraktivität vieler Handelsviertel.“

 

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